Schwer erziehbare Kinder?

Es sind richtig starke Kinder.

Es sind eigentlich die Kinder, die wir uns für die Zukunft dieser Gesellschaft wünschen könnten.

Es sind Kinder, die sich _nicht_ funktionalisieren lassen, also man nennt das schwer erziehbar.

Es sind im Grunde genommen Kinder, die man nicht verbiegen kann. Aber man kann sie ermutigen und inspirieren eine neue Erfahrung zu machen.

Ich finde das eine tolle Einstellung an das Thema ADHS und sog. „Problemkinder“ heranzugehen. Eine Einstellung die vermutlich nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern Kraft und Mut gibt…

Quelle: ZDF, 37° / Wo die starken Kerle wohnen

2 Kommentare

  1. …im Wort erziehen steckt „ziehen“ – der aktive Erwachsene zieht am passiven Kind herum. Die Errungenschaften der Erziehungspädagogik boten damals starre Konzepte an, die leider nur dann funktionierten, wenn man sich ihnen unterwarf. Robert Betz, dipl. Psychologe meint, es gibt keine Problemkinder – Problemkinder sind in Wahrheit Lösungskinder. Sie zeigen auf, was im Familiensystem nicht stimmt…

  2. Vielen Dank für die schöne Analyse… Statt an Kindern herumzuziehen sollten Eltern die authentischen Kräfte und Interessen des Kindes erkennen und fördern, das denke ich auch. Mit dem Grundvertrauen in sich und einer Offenheit und Toleranz gegenüber Anderem, kommt „der Rest“ von alleine.

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