Der neue Bundespräsident?

In Zeiten sinkender Unterstüzung der Deutschen für den Afghanistankrieg nennt ein Bundespräsident eine unbequeme Wahrheit. Nämlich dass Handelsinteressen auch ein Grund für Kriegseinsätze sind. Dann wird ihm vorgeworfen zu befürworten, was er lediglich benannt hat. Daraufhin tritt er völlig überraschend zurück.

Komisch, die Bevölkerung stand doch hinter Köhler und mochte doch seine klaren Worte, die er vorher u.a. auch für die moralischen Zustände der Finanzwelt fand. Andere wiederum mochten dies bestimmt weniger und für Köhler war dass Ende nun anscheinend erreicht.

Nach Köhlers Rücktritt heute habe ich gelernt: Der Bundespräsident erhält seine Bezüge auch nach der Amtszeit bis an sein Lebensende weiter… Ob der oder die Neue sich wohl „angepasster“ benimmt? Hoffentlich nicht!

Update 04.Juni:

Auf der Seite horst-koehler-consulting.de bietet vermeintlich der Bundespräsident a.D. Horst Köhler Unternehmen Beratung auf Basis seiner militär- und außenhandelspolitischen Kompetenzen an. Zu seinem Kompetenzteam sollten unter anderem Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, verantwortlich für „Putin Relations“, Ex-Außenminister Joschka Fischer, verantwortlich für „Green Warfare“, sowie Ex-Bundeskanzler Kohl, als „Head of Secret Accountance“ zählen…

via rebelart/taz

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