Illegale Kriege = Mehr Terror = !?

Eliza Manningham-Buller, die Ex-Direktorin des britischen Geheimdienstes MI5, bestätigte jetzt, was wir eh schon wussten.

Die angeblichen Gründe für den Einmarsch im Irak (Massenvernichtungswaffen und Verstrickung in 9/11), waren nicht existent. In der aktuellen Anhörung zur Irak-Invasion sagte sie aus, dass schon damals bekannt war, dass Saddam Hussein 2003 keine Bedrohung darstellte und mit den Anschlägen vom 11.9. nichts zu tun hatte. Im Gegenteil, die Gefahr, die angeblich bekämpft werden sollte, sei nur noch größer geworden…

Der „Irak-Dschihad“ sei ein wahres Geschenk für Terrorgruppen. Zudem sei durch den Krieg die muslimische Radikalisierung in Großbritannien erst gewachsen, sowie die Aufmerksamkeit von Afghanistan verlagert worden.

Wenn nun also sozusagen im Nachhinein und sehr diskret, im Vergleich zur massiven Berichterstattung vor dem Irak-Krieg, die Wahrheit ans Licht kommt, wie schon bei so vielen Kriegen zuvor, sollten wir uns nicht langsam über die wahren Hintergründe Gedanken machen? Denn vielleicht ist man einverstanden mit dem Leid anderer, um sich selbst zu schützen. So reagiert die menschliche Psyche wahrscheinlich auf Angst; Panik vor Terrorismus und der „Achse des Bösen“. Vielleicht nehmen manche die Lüge sogar bewusst in Kauf und wollen es gar nicht wissen, da sie glauben von dem erkämpften Wohlstand zu profitieren und keinerlei Ansporn verspüren etwas zu verändern. Aber wäre man immer noch einverstanden, wenn man wüsste dass es nur um den Reichtum und die Macht einiger weniger ginge, und dadurch vorallem die Verzweiflung und die Wut in anderen Ländern erst entsteht?

Vielleicht nimmt man den Mut zusammen einen anderen, einen gerechteren Weg einzuschlagen und hört auf sich dem Konzept vom ewigen Wirtschaftswachstum zu unterwerfen. Hört vor allen Dingen auf Feuer mit Feuer zu bekämpfen. Jeder Mensch, als gesunder Egoist, wird in der Kooperation mit Mensch und den Ressourcen der Natur langfristig zu mehr Freude und Lebensqualität finden.

Abgesehen von der moralischen Vernunft, die uns doch als Menschen auszeichnet, würde es vielleicht auch dazu führen, dass manche selbstgeschaffenen „Probleme“, wie die Zerstörung unseres Lebensraums, Immigrationsströme oder die Wutspirale von Krieg und Terrorismus, an Energie verlieren und sich zum Positiven wenden.

Quellen: Guardian/Telegraph via telepolis

2 Kommentare

  1. Obama sagte 2002:

    „Ich weiß, dass eine Invasion im Irak ohne klare Begründung und ohne starke internationale Unterstützung nur die Feuer des Nahen Ostens anfachen wird, die schlechtesten statt der besten Antriebe der arabischen Welt fördern und den Rekrutierungsarm der al-Qaida stärken wird. Ich bin nicht gegen alle Kriege. Ich bin gegen dumme Kriege.“

    Ich habe immer noch „hope“ dass er dies auch umsetzen wird…

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