Im Zweifel für die Aufklärung

Christian Ströbele in der taz:

Aber dass eine US-Botschaft unter Berufung auf die US-amerikanische Drogenbekämpfungsbehörde vertraulich an das Foreign Office meldet, der Exvizepräsident von Afghanistan habe bei einer Reise nach Arabien 52 Millionen Dollar Bargeld außer Landes geschleust, das ist doch eine wichtige Information. Und dass nach US-Botschaftsberichten arabische Potentaten die USA regelrecht zum Krieg gegen den Iran und zum Angriff auf dessen Präsidenten, den sie doch gerade erst mit großen Ehren empfangen und umarmt hatten, gedrängt haben, auch das ist neu und durchaus von Interesse.

(…)

Wenn die ganze US-Regierung, unterstützt von zahlreichen Anwaltskanzleien, wochenlang vergeblich nach einem Gesetz sucht, gegen das Assange verstoßen haben könnte, dann gibt es wohl keines.

Quelle: Julian Assange ist nicht Bin Laden – Im Zweifel für die Aufklärung

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