Assange allein zu Haus

London, vor zwei Tagen: Der Berufungsprozess um Assanges Auslieferung nach Schweden, von wo aus er befürchtet in die USA überstellt zu werden, ist zu Ende gegangen. Das Urteil soll zu einem späteren Zeitpunkt schriftlich bekanntgeben werden.

Seit mittlerweile schon über sechs Monaten sitzt Julian Assange in der englischen Grafschaft Norfolk fest, obwohl er noch nicht einmal offiziell angeklagt worden ist. Er muss er sich jeden Tag bei der nächsten Polizeiwache melden, elektronische Fussfesseln tragen und ab 22 Uhr zu Hause sein.

P.S.: Full Assange presser after UK court hearing (part 1/2)

P.P.S.: Hatte die Aufdeckung der UNO-Spionage eigentlich Folgen? Die Sammlung und Bewertung von Informationen gehört zwar zum Job der Diplomatie, mit der Beschaffung von Kreditkartennummern, E-Mail- und Telefonverzeichnissen, Passwörter für Verschlüsselungen, und biographischen, sowie biometrischen Daten, wurde die Grenze zur Spionage dann aber doch deutlich überschritten. Im Auftrag Hillary Clintons wurden US-Diplomaten 2009 angewiesen, ausländische UN-Botschafter und auch Generalsekretär Ban Ki Moon detailliert auszuspionieren.

Vorherige Artikel zu Wikileaks.

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