Prokrastination

Prokrastination – WP

Allein durch den immer neuen Vorsatz, das Verhalten – durch mehr Selbstdisziplin – zu bessern, lässt sich das Problem des Aufschiebens oft nicht lösen. Wirkungsvoller ist das Zerlegen von Aufgaben in kleine Einzelschritte, um die Prokrastination zu verhindern. (…)

Die unangenehmen Gefühle, die den Betroffenen von einer Aufgabe abhalten, entstehen u. a. durch unklare Prioritätensetzung, schlechte Organisation, Impulsivität, mangelnde Sorgfalt, Abneigung gegen Aufgaben durch Langeweile, Ängste und Perfektionismus.

Kognitiv gesehen findet häufig eine dysfunktionale Verzerrung beim Betroffenen statt: schlechte Einschätzung von Zeiten, Überschätzen der Wirkung zukünftiger motivationaler Zustände, Unterschätzen des Zusammenhanges zwischen einer Aufgabe und den Gefühlen, die zu dieser in Verbindung stehen.

Ein aktueller, manualisierter Behandlungsansatz besteht aus verschiedenen Modulen (Pünktliches Beginnen, Realistisches Planen, Zeitrestriktion und Bedingungsmanagement), die sich einzeln oder in Kombination an eine Selbstbeobachtung mithilfe eines Arbeitstagebuchs anschließen können. [2][3]

© Jennifer Grimyser

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