Der Journalismus gehört nicht den Parteien

55 Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Österreich protestieren öffentlich gegen die Personalpolitik ihrer Geschäftsführung – per Video auf YouTube.

„Die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die in der Verfassung garantiert ist, lassen wir uns nicht nehmen, weder durch parteipolitische Wünsche noch durch die offenkundige Bereitschaft der ORF-Geschäftsführung solche Wünsche zu erfüllen.“

Grund für die Empörung ist die Ernennung eines PR-Mann, mit bedenklicher Nähe zur Politik, zum Büroleiter, dem wichtigsten Mitarbeiter des Generaldirektors. Die Ernennung kann als nachträgliches Dankeschön gesehen werden, da dieser bei der Wiederwahl des Generaldirektors vom Aufsichtsgremium für die maßgebliche Unterstützung der regierenden Sozialdemokratischen Partei sorgte.

Parallel gab es eine Unterschriftenaktion, an der sich ca. 1300 (von 1500) hauptberufliche ORF-Journalisten beteiligten.

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