Lebensmittel und legale Lügen

Seit 2009 bietet foodwatch einer der mächtigsten Industrien die Stirn. Die Verleihung des Goldenen Windbeutels ist dabei nur der medienwirksame Gipfel eines ganzjährlichen Kampfes gegen systematische Verbrauchertäuschung bei Lebensmitteln.

Foodwatch finanziert sich ausschließlich durch Förderbeiträge und Spenden, nimmt kein Geld vom Staat und lehnt Spenden aus der Wirtschaft bei möglichem Interessenskonflikt ab. Angesichts millionenschwerer, Lobbyismus-erfahrener Konzerne wie Néstle, Kraft und Danone ist diese Mission ein äußerst steiniger Weg und verdient unseren vollsten Respekt.

…schreibt Simon Reichel auf utopia. Dem kann ich mich nur anschließen, weiter so!

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Zur Wahl des Goldenen Windbeutels 2012

2 Kommentare

  1. Mich würde mal interessieren, was passieren würde, wenn alles das auf der Verpackung steht, was drin ist. Natürlich nicht in fachchinesisch! Aber da werden wir wohl nie hin kommen, oder!?

  2. Ich finde ja, die einheitliche Ampelkennzeichnung auf Lebensmitteln wäre so ein Schritt für mehr Transparenz, den die Politik mal durchsetzen müsste.

    Und die Industrie wartet auch nicht mit neuen Vermarktungsmethoden. Das sogenannte „functional food“ z.B., soll in Zukunft den Großteil des Umsatzes erzeugen. Das Versprechen = Mehr Gesundheit durch einfachen Konsum. Psychologisch genial.

    Deshalb ist die Becel-Margarine auch mein Favorit auf den Preis :)

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