Drohenangriffe: Rekrutierungsgrund Nummer eins

Wikipedia: Unbemanntes Luftfahrzeug

Die unbemannte Kriegsführung steht in der Kritik, da die Souveränität von Staaten und die Rechtsstaatlichkeit verletzt wird und bei Drohnenangriffen häufig auch unbeteiligte Zivilisten ums Leben kommen. Bislang ist unbekannt, wie viele Zivilpersonen irrtümlich getötet wurden.

Der Drohneneinsatz in Friedenszeiten verstößt gegen die UN-Charta. Die Rechtslage ist jedoch nach Interpretation der US-Regierung umstritten, die auch unter Präsident Obama auf die Bush-Doktrin verweist (Präemptivschlag).

Netzpolitik.org (26.03.13): “Out of Sight, out of Mind”: Visualisierung der Drohnenangriffe des US-Militärs auf Pakistan

Ausserdem von einer Tagung der Grünen zum Thema Drohnenkrieg:

Inzwischen sind Drohnenangriffe Rekrutierungsgrund Nummer eins für al-Qaida – nicht mehr wie früher Guantanamo. Es sei nun an Deutschland, Druck auf den Verbündeten USA zu machen und sich gegen die extralegalen Tötungen zu stellen. Die Bundesrepublik allerdings plant zurzeit selber, Drohnen anzuschaffen.

ihavevia madfuture

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