die linke

Kleine Anfrage zu Gladio

Von Fefe:

Die Linkspartei hat eine Kleine Anfrage über Gladio eingereicht. Da bin ich ja mal gespannt, was da rauskommt. Diese Linken sind aber auch fies und gemein, immer aufs Schlimme!

Info:

Die Stay-behind-Armeen waren dem Volk, dem Parlament und den meisten Regierungsmitgliedern unbekannt und bildeten in ganz Westeuropa ein unsichtbares, koordiniertes, geheimes Sicherheitsnetz. In einigen Ländern, aber nicht in allen, mutierten die Sicherheitsnetze jedoch auch zu Terrorzellen. […]

Washington, London und der italienische militärische Geheimdienst befürchteten, dass der Einzug der Kommunisten in die [italienische] Regierung die Nato von innen heraus schwächen könnte. Um dies zu verhindern, wurde das Volk manipuliert: Rechtsextreme Terroristen führten Anschläge aus, diese wurden durch gefälschte Spuren dem politischen Gegner angelastet, worauf das Volk selber nach mehr Polizei, weniger Freiheitsrechten und mehr Überwachung durch die Nachrichtendienste verlangte.

Aus: Daniele Ganser: Nato-Geheimarmeen und ihr Terror. In: Der Bund. Bern 20. Dezember 2004, S. 2 ff. (PDF, abgerufen am 20. Juli 2008) via Wikipedia zu Gladio

UPDATE: Zu dieser kleinen Anfrage zu Gladio ist jetzt die Antwort da. Mit einer spannenden Liste, was sie in zwei Gladio-Depots gefunden haben.

gladio logoGladio-Logo: „Durch Schweigen bewahre ich die Freiheit“

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Gründe für den Libyen-Einsatz

Aus dem offenen Brief von Sevim Dagdelen (Die Linke) zum AVAAZ-Aufruf in den libyschen Konflikt einzugreifen:

Denn eine Flugverbotszone bedeutet nichts anderes, als dass die NATO oder eine „Koalition der Willigen“ sich in einen weiteren Krieg im arabischen Raum stürzen würde, der ihre Kapazitäten vollends überschreiten und deshalb noch grausamer werden könnte. […] All dies geschieht gegenwärtig bereits aus zwei Gründen:

1.    Weil Medien und zivilgesellschaftliche Netzwerke in völliger Unkenntnis der Konsequenzen und einer zurecht empörten, aber simplifizierenden Wahrnehmung der Konfliktkonstellation dies einfordern und

2.    aus geopolitischen Interessen, weil ein neuer, langer Krieg um die Kontrolle eines rohstoffreichen Landes sowie die Verschärfung des vermeintlichen Konflikts zwischen „westlichen Demokratien” und „arabischer Welt” einschließlich einer Ausweitung des „Krieg gegen den Terror” und dem Verstummen der Demokratiebewegungen im arabischen Raum, den Hoffnungen einiger neokonservativer Hardliner durchaus entgegenkommt.

Eine sehr typische Konstellation für die Vorbereitung eines Krieges.

Quelle: www.sevimdagdelen.de