dokumentarfilm

Neues von Visualtraveling

Visualtraveling – The Persian Version. Halb Skatevideo, halb Reise-Doku: Eine gemischte Truppe von acht internationalen Skateboardern bereist den Iran, Aserbaidschan‎, Georgien und die Türkei. Echt schön gefilmt und exzellente Musikwahl…

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Skateistan The Movie

Monsanto

Mit Gift und Genen: Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsere Welt verändert

„Dokumentation über die Machenschaften des US-Konzerns Monsanto, der in der Gen-Forschung auf dem Sektor landwirtschaftliche Nutzpflanzen den Weltmarkt beherrscht. Skandalöse Verquickungen zwischen der Firma und wichtigen Politikern haben dem Konzern eine Art Weltmonopolstellung verschafft.“

1 Filminhalt

„(…) Als 1966 Wissenschaftler im Kanal von Snow Creek Fische aussetzten, waren diese bereits nach dreieinhalb Minuten tot. Ein interner Brief von Monsanto an seine Verkaufsleiter aus dem Jahr 1970 stellte in Bezug auf PCB klar, dass man sich die lukrativen Geschäfte durch die bekannten gesundheitlichen Gefahren nicht verderben lassen wolle und weiter daran festhalten würde.

(..) Über die Jahrzehnte ist PCB inzwischen jedoch zu einem weltweiten Problem geworden. Aufgrund der Fettlöslichkeit wird PCB bereits durch Hautkontakt vom Körper aufgenommen, zudem reichert es sich im Fettgewebe an, wodurch die Konzentration zum Ende der Nahrungskette (an der sich der Mensch befindet) immer weiter ansteigt. Selbst in den entlegensten Orten der Arktis konnte man PCB in Säugetieren und Fischen nachweisen.“

„(…) In den 60er Jahren versprühte die US-Army in Vietnam etwa 40 Millionen Liter Agent Orange, was etwa 400 kg purem Dioxin entspricht. Neben 3 Millionen durch Dioxin vergifteten Einheimischen, waren auch tausende US-Soldaten unter den Opfern. Monsanto entzog sich der Verantwortung und manipulierte Studien, die daraufhin zu dem Ergebnis kamen, dass Dioxin nicht krebserregend wäre. Dies hatte zur Folge, dass US-Behörden erkrankten Kriegsveteranen Entschädigungszahlungen verweigerten. Eine Überprüfung der von Monsanto finanzierten Studien durch Unabhängige fand nicht statt.“

„(…) Sobald Konzerne Saatgut zu ihrem Eigentum machen und dafür Lizenzgebühren kassieren können, kontrollieren sie faktisch auch die Lebensmittel. Die erste Revolution war in den 60er Jahren, als die industrielle Landwirtschaft in Indien eingeführt wurde, um den Bauern dadurch mehr Chemikalien verkaufen zu können.“

„In Mexiko stellte Ignacio Chapela von der University of California (Berkeley) fest, dass die DNA von genetisch veränderten Pflanzen in wilde Maispopulationen übergingen und es so zu einer transgenen Verunreinigung der Pflanzen kam, was Monsanto bis dahin als unmöglich bezeichnete. Chapelas Untersuchungen wurden in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung kam es zu einer bislang nicht dagewesenen Hexenjagd gegen den Wissenschaftler. So wurden beispielsweise Briefe an die Redakteure der Zeitschrift und E-Mails an tausende Wissenschaftskollegen in aller Welt verschickt, in denen Chapela verleumdet wurde, um seiner Reputation zu schaden und damit seine für Monsanto unangenehmen Forschungsergebnisse als unseriös darzustellen. Die Absender der E-Mails gaben sich als angebliche Wissenschaftler mit den Namen Andura Smetacek und Mary Murphy aus. Bei einer Analyse der IP-Adresse von Smetacek stellte sich heraus, dass der Monsanto-Konzern hinter der Kampagne steckte und Murphy konnte zur PR-Agentur The Bivings Group zurückverfolgt werden, die im Auftrag von Monsanto tätig war. Das Beispiel gilt als Beleg, dass Monsanto auch nicht davor zurückschrecken würde, Kritiker mit allen Mitteln zu diffamieren und anonyme Schmutzkampagnen im Internet loszutreten.“

Liste von Firmen in Deutschland die Produkte von Monsanto verwendenmonsanto-produkte Bild via twitter (Unkorrekte Quellenangabe entfernt)

Film über die NPD

Film über die NPD: Heimat, Hitler, Hass

Die NPD präsentiert sich als Retterin Europas. Und wie kaum eine andere Partei jongliert sie zwischen Provokation, Sozialprotest und rechtsextremer Volksverhetzung. Aber wie stark ist die NPD heute? Welche Gefahren bestehen für die Demokratie? Ein Jahr hat sich der Regisseur Rainer Fromm auf Spurensuche in ganz Deutschland begeben. Er besuchte Versammlungen der NPD, sprach mit Parteimitgliedern, Aussteigern und Wissenschaftlern.

via publikative.org

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Love Police: Der Film

Seit gestern in den Kinos: Ein Dokumentarfilm über Charlie Veitch und „The Love Police“, die ich 2010 schonmal kurz im Blog hatte.

Telepolis: Hug the Police!

Was kann man mit einem Megaphone, YouTube und Temperament anstellen, wenn man von Überwachungsstaat und artverwandtem die Nase voll hat? Das fragte sich der Aussteiger Charles Veitch, der 2008 seinen Job als Finanzberater in London verlor. Seither lebte er als selbsternannter Volksaufklärer sein Mitteilungsbedürfnis aus und machte von seinem Recht auf Meinungsfreiheit intensiv in der Öffentlichkeit Gebrauch.

(…) Veitchs guerillamäßige Auftritte sind zwar provokant, allerdings nicht aggressiv. Im Gegenteil nannten sich er und sein zeitweiser Mitstreiter, der Performance-Künstler Danny Shine, „The Love Police“ und konfrontierten echte Polizisten demonstrativ mit Umarmungen.

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The World’s Cycling City

Ein kleiner Film über die erfolgreiche Stadtplanung von Groningen.

Entgegen aller Bedenken, setzte die linksgerichtete Politik der späten 70er eine Anpassung der Stadtplanung um, welches die Menschen dazu ermutigen sollte, häufiger ihr Fahrrad zu benutzen und dadurch die Innenstadt lebenswerter für alle zu machen.

Zugegeben, die Kurzdoku wurde im Sommer gedreht, aber ist es dennoch erstaunlich zu sehen, wie viele Bewohner sich auf ihr Fahrrad setzen und die vielen Vorteile zu genießen scheinen…

von Streetfilms

„Shore, Stein, Papier“

Nehmen wir an, wir hätten einen Drogenkonsumenten mit jahrzehntelanger Erfahrung, einen der mit 15 angefangen hat Heroin zu rauchen und dann lange nicht davon losgekommen ist. […] Nehmen wir an, er würde sich heute nicht als Opfer der Umstände darstellen, keine Rechtfertigungen und Ausreden suchen, aber auch nicht von Schuld und Scham niedergedrückt sein, sondern zumindest im Rückblick alles mit Humor nehmen. […] Nehmen wir an, er könnte erzählen. Anschaulich, lebendig,  gestikulierend, selber mit seinen Worten mitgehend, offen, emotional, ohne Angst sich verwundbar zu machen.

Wären seine Worte nicht sowohl eine gute Unterhaltung als auch eine gute Aufklärung?

(von blogs.taz.de/drogerie)

Das Video geht nach dem Ende des Intro von alleine zur nächsten Folge über. Hier gibt es die restlichen Folgen als Liste, um da weiterzuschauen, wo man das letzte Mal aufgehört hat…

shore-stein-papierDer namenlose Protagonist (Screenshot/zqnce)