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Film über die NPD

Film über die NPD: Heimat, Hitler, Hass

Die NPD präsentiert sich als Retterin Europas. Und wie kaum eine andere Partei jongliert sie zwischen Provokation, Sozialprotest und rechtsextremer Volksverhetzung. Aber wie stark ist die NPD heute? Welche Gefahren bestehen für die Demokratie? Ein Jahr hat sich der Regisseur Rainer Fromm auf Spurensuche in ganz Deutschland begeben. Er besuchte Versammlungen der NPD, sprach mit Parteimitgliedern, Aussteigern und Wissenschaftlern.

via publikative.org

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Nelson Mandela (1918-2013)

Aus Nelson Mandelas Rede vor dem Gericht in Pretoria:

Ich habe mein ganzes Leben dem Kampf des afrikanischen Volkes gewidmet. Ich habe gegen weiße Vorherrschaft gekämpft, und ich habe gegen schwarze Vorherrschaft gekämpft. Ich habe das Ideal einer demokratischen und freien Gesellschaft in Ehren gehalten, in der alle Menschen in Harmonie und mit gleichen Chancen zusammenleben. Ich hoffe, für dieses Ideal leben und es verwirklichen zu können. Und wenn es sein muss, dann bin ich bereit, dafür zu sterben.

Ein kleiner Film von Amnesty International:

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Die Sueddeutsche erinnert an die Einstellung konservativer Politiker im Westen und ihre Angst vor dem „schwarzen Terroristen“:

Ronald Reagan sprach sich gegen Nelson Mandelas Freilassung aus, Franz Josef Strauß begeisterte sich für die Rassentrennung. Konservative Politiker im Westen taten sich lange Zeit schwer mit der Gleichberechtigung der Schwarzen in Südafrika – und mit deren bekanntestem Verfechter.

(…) Noch 1987 bezeichnet Premierministerin Margaret Thatcher den ANC als „typische Terrororganisation“.

(…) In den USA (…) spürt er noch bis zum Jahr 2008 bei jeder Einreise, dass er einmal Persona non grata war: Bis zu diesem Zeitpunkt steht sein Name noch auf der internationalen Terrorliste der US-Regierung.

Dabei muss ich unweigerlich an die Haltung heutiger Konservativer gegenüber Menschen wie Julian Assange oder Edward Snowden denken. Mal schauen wie hier die Geschichte urteilen wird…

„Ein internationaler Skandal“ – Teil 2

Im Juni 2010 bloggte ich über Der Fall Garzón: „Ein internationaler Skandal“. Neues dazu in der DLF-Presseschau von heute:

In Spanien muss sich der bekannte Richter Garzón vor dem Obersten Gerichtshof verantworten. THE GUARDIAN aus London ist empört:

„Eine ganze Reihe von Ländern rund um den Globus haben Grund genug, Garzón dankbar zu sein. 1998 setzte er sich dafür ein, dass Großbritannien General Pinochet an Chile ausliefert. Seine Verfolgung von Tätern der argentinischen Militärjunta brachte die Gerichte des Landes dazu, selbst zu ermitteln. Heute wird Garzón selbst Machtmissbrauch vorgeworfen – unter anderem wegen seiner Ermittlungen zu Exekutionen der Franco-Ära. Der Prozess hat den Beigeschmack eines politischen Rachefeldzugs. Es wäre ein Hohn, wenn Spaniens berühmtester Richter fortan im eigenen Land nicht mehr arbeiten dürfte“.

Das sieht die spanische Zeitung EL PAIS ähnlich:

„Der Prozess ist ein besorgniserregendes Symptom einer auf dem Kopf stehenden Justiz. Eine korrupte Bande brachte es fertig, den Richter, der ihre Machenschaften aufgedeckt hat, auf die Anklagebank zu setzen. Mit den eigentlichen Verdächtigen in dem Korruptionsskandal geht die Justiz dagegen schonend um. Allerdings ist das, was Garzón widerfährt, nicht überraschend, wenn man das politische Umfeld betrachtet. Garzón hatte sich bei seinen Ermittlungen schon früh Politiker der konservativen Volkspartei zu Feinden gemacht“.

The Spy Files

“Who watches the watchmen?”

Wikileaks hat annähernd 300 Dateien mit insgesamt 1100 Dokumenten veröffentlicht, die einen Einblick in das Milliardengeschäft der Überwachungsindustrie geben.

Wikileaks-Mitgründer Julian Assange warnte davor, dass diese weitgehend geheim operierende Branche gefährlicher sei als der militärisch-industrielle Komplex, den US-Präsident Eisenhower 1961 in seiner Abschiedsrede als eine Bedrohung von Freiheit und Demokratie bezeichnete. „Wir leben in einer Welt, in der es nicht nur theoretisch möglich ist, die gesamte Telekommunikation eines Landes, alle Telefongespräche aufzuzeichnen. Es gibt zudem eine internationale Industrie, die Geräte dafür verkauft“, sagte Assange in einem Video-Interview. Unter dem Titel „Spy Files“ hat Wikileaks eine Sammlung von Marketingmaterialien und technischen Dokumenten online gestellt, die 160 Firmen aus 25 Ländern betreffen. Es handelt sich dabei nicht um typische „Whistleblower“-Enthüllungen wie von Wikileaks gewohnt, sondern um das Ergebnis einer umfangreichen Recherche (…).

Was die Anbieter der 5-Milliarden-Industrie als „legale Telekommunikationsüberwachung“ bezeichnen, werde überwiegend in den USA und anderen westlichen Ländern entwickelt, gerate aber oft in die Hände repressiver Regierungen wie Syrien, Iran und China.

Text: ZDNet / Mehr Hintergrundinfos hier, hier und hier

http://spyfiles.org/

Al sordo hay que gritarle

(Den Schwerhörigen muss man anschreien)

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Mexico 2009, Anabayuleti Gamboa/Héctor Castillo/Centro de Arte y Cultura Circo Volador.

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Severn Suzuki, 1992 – UN Earth Summit

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Network (film), 1976 – Mad As Hell Speech

Talks about war…

Three great talks, one larger topic…

Inge Missmahl brings peace to the minds of Afghanistan

When Jungian analyst Inge Missmahl visited Afghanistan, she saw the inner wounds of war — widespread despair, trauma and depression. And yet, in this county of 30 million people, there were only two dozen psychiatrists. Missmahl talks about her work helping to build the country’s system of psychosocial counseling, promoting both individual and, perhaps, national healing.

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Emmanuel Jal: The music of a war child

For five years, young Emmanuel Jal fought as a child soldier in the Sudan. Rescued by an aid worker, he’s become an international hip-hop star and an activist for kids in war zones. In words and lyrics, he tells the story of his amazing life.

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Rory Stewart: Time to end the war in Afghanistan

British MP Rory Stewart walked across Afghanistan after 9/11, talking with citizens and warlords alike. Now, a decade later, he asks: Why are Western and coalition forces still fighting there? He shares lessons from past military interventions that worked — Bosnia, for instance — and shows that humility and local expertise are the keys to success.

More talks about war and peace…

Civilians killed since 9/11/01

Dazu hier im blog…

Rauchen, um Lungenkrebs zu beenden?

„Der Experte für Aufständischenbekämpfung David Kilcullen, bis vor kurzem Berater von General Petraeus im Irak schätzt, dass sie für jeden Jihadi, der in diesen Bombenüberfällen getötet wird, fünfzig unschuldige Menschen töten. Wie würden wir reagieren, wenn so etwas hier in Großbritannien vorkäme?“

Vergessene Alltagsweisheiten: Gewalt erzeugt Gegengewalt

Nicht nur dass dem Krieg um Rohstoffe jede rechtliche Grundlage fehlt – die Angriffe auf Afghanistan und Irak wurden ja sogar noch durch die Lüge über Massenvernichtungswaffen und mit 9/11 begründet – er ist auf der Suche nach Frieden auch kontraproduktiv. Die naive Idee „einer Endlösung des Terrorismus“ ist nichts weiter als ein Vorwand, der schrecklicherweise auch noch das genaue Gegenteil bewirkt.

2/3 der Toten sind Zivilisten

„Offiziell hatten die USA immer geleugnet, eine Opfer-Statistik für die Zeit seit ihrem Einmarsch vor siebeneinhalb Jahren zu führen. WikiLeaks beweist das Gegenteil.“