public opinion

Love Police: Der Film

Seit gestern in den Kinos: Ein Dokumentarfilm über Charlie Veitch und „The Love Police“, die ich 2010 schonmal kurz im Blog hatte.

Telepolis: Hug the Police!

Was kann man mit einem Megaphone, YouTube und Temperament anstellen, wenn man von Überwachungsstaat und artverwandtem die Nase voll hat? Das fragte sich der Aussteiger Charles Veitch, der 2008 seinen Job als Finanzberater in London verlor. Seither lebte er als selbsternannter Volksaufklärer sein Mitteilungsbedürfnis aus und machte von seinem Recht auf Meinungsfreiheit intensiv in der Öffentlichkeit Gebrauch.

(…) Veitchs guerillamäßige Auftritte sind zwar provokant, allerdings nicht aggressiv. Im Gegenteil nannten sich er und sein zeitweiser Mitstreiter, der Performance-Künstler Danny Shine, „The Love Police“ und konfrontierten echte Polizisten demonstrativ mit Umarmungen.

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How long is it since you were really bothered?

In Ray Bradbury’s Fahrenheit 451, the protagonist, the firemen Guy Montag, reaches a turning point after realizing that his actions at work, earlier that day, contradict his inner convictions. In their living room, with multiple entertainment screens bombarding them.

Montag confesses this growing unease to his spouse, who refuses to consider his concerns. „Let me alone“, she says. „I didn’t do anything.“ Montag responds, „We need not to be alone. We need to be really bothered once in a while. How long is it since you were really bothered? About something important, about something real?“ (…)

Source: Introduction to „Censored 2013“

de.wikipedia.org/wiki/Kritisches_Denken

Die Lobby vor dem Strom

Aus der Presseschau mit Fefe:

Der Strom wird immer teurer, immer mehr Menschen können sich die Stromrechnung nicht mehr leisten.

Begründung laut Springer-Presse: die erneuerbaren Energien. Ich möchte daran erinnern, dass die Stromkonzerne immer noch Milliardengewinne einfahren.

.

PR-Strategie des Deutschen Atomforums. Das Bild stammt aus den 2011 geleakten Papieren (PDF 9,2MB) der Lobbyagentur DAA (Siehe Lobbypedia).

Politik hacken

„Die Politik zu hacken bedeutet die Sicherheitslücken der gesellschaftlichen Kommunikation zu nutzen, um auch in Zukunft genussvoll frei leben zu können.

All dies kann man selber machen. Wir sagen wie.“

Inspirierender Vortrag über Theorie & Praxis der kreativen, politischen Partizipation, gehalten auf dem 28. Chaos Communication Congress (28C3)…

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Weltjournal: Die globale Rebellion

Das ORF befasst sich mit der Occupy-Bewegung – immerhin eine halbe Stunde Sendezeit über Kritik und Widerstand am System, und das in einem staatlichen Fernsehsender…

Eine WELTJOURNAL-Reportage von Patrick Hafner, Alexander Steinbach und Tim Cupal zeigt die Hintergründe der Occupy-Bewegung und wie sie funktioniert.

Weltjournal: Die globale Rebellion

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#SpanishRevolution + Manifest 25.05.2011

Occupy NO?

Die New Yorker Polizei hat heute morgen das Camp der Occupy Wall Street Demonstranten im Zucotti Park geräumt. (…) Doch hätte man mit der Aktion, die der Öffentlichkeit wohl hauptsächlich vermitteln sollte, dass die Stadt und die Polizei Herr der Lage sind und wenn nötig hart durchgreifen, auch warten können. Die Occupy-Organistoren hatten kürzlich angekündigt, dass sie planten, das Camp am Donnerstag nach zwei Monaten Protest im Park aufzulösen – mit einer Demonstration. Nach der heutigen Polizeiaktion wird wohl neu darüber beraten, politisch dürfte der New Yorker Polizeieinsatz die Bewegung nur verstärkt haben.

Telepolis: „We will reoccupy!“

Kalle Lasn und Micah White vom Adbusters Magazine in: „Wem gehört die Wallstreet?“

„Es herrscht nicht nur Wut. Sondern auch das Gefühl, dass die Standardlösungen für die ökonomische Krise, die von unseren Politikern und Mainstream-Ökonomen vorgeschlagen werden – Stimulierung, Kürzungen, Schulden, niedrige Zinsraten, Konsumanreize – falsche Optionen sind und nicht funktionieren werden. Tiefer gehende Veränderungen sind gefragt, wie eine „Robin Hood“-Steuer auf Finanztransaktionen; die Wiedereinführung des Glass-Steagall-Acts in den USA; ein Verbot des Hochfrequenz-Handels. Die „Too big to fail“-Banken müssten in kleinere Einheiten aufgebrochen und wieder in den Dienst der Menschen, der Wirtschaft und der Gesellschaft gestellt werden. Die für den Zusammenbruch von 2008 verantwortlichen Finanzbetrüger müssten zur Verantwortung gezogen werden. Und dann ist da die langfristige Mutter aller Lösungen: Wir müssen die westliche Konsumorientierung komplett Überdenken und infrage stellen, wie wir Fortschritt bemessen wollen.“

NO by Santiago Sierra (meets Occupy Wall Street)

Santiago Sierra via contraindicaciones.net

YouTube / Berliner Polizeigewalt vom 1. Mai 2010 wird verurteilt.

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