renewable energy

The Story of Broke

Similar structures are influencing german politics towards wrong decisions too… Annie Leonhardt and the makers of The Story of Stuff (also of Electronics, Cosmetics, Bottled Water) present a story about politics, money and investments. The Story of Broke:

The United States isn’t broke; we’re the richest country on the planet and a country in which the richest among us are doing exceptionally well. But the truth is, our economy is broken, producing more pollution, greenhouse gasses and garbage than any other country. In these and so many other ways, it just isn’t working. But rather than invest in something better, we continue to keep this ‘dinosaur economy’ on life support with hundreds of billions of dollars of our tax money.

via konsumpf / Ähnliche Artikel: The story of Stuff

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Hermann Scheer: Radikal oder lethargisch?

Die Folge wird sein, dass in 20 oder 25 Jahren die dann nächste Generation fragen wird: Konnte die Welt wirklich nicht einigermassen lebensfähig erhalten werden? Und die Antwort wird sein, wenn es so weitergeht wie bisher: Es wäre zwar möglich gewesen, wenn es nicht den internationalen Wettbewerbsbedingungen widersprochen hätte, wenn es nicht den wirtschaftlichen Ideologien, dem Marktprinzip, widersprochen hätte.

Wenn der freie Markt über allem steht im Wertesystem, und da steht er heute, und zwar interessanterweise erst seit einigen Jahren, wenn er über allem steht, dann gibt es eine Harmonisierung der Umweltbestimmungen auf niedrigstem Niveau, letzlich gibt es dann eine Ausschaltung solcher Bestimmungen, und dasselbe gilt für Sozialgesetze, die dann Bruch für Bruchstück abgebaut werden.

Das provoziert geradezu einen tiefen Generationenbruch, und ich behaupte dieser Generationenbruch hat heute schon angefangen. Weil die jüngere Generation sich ja diese Gedanken macht und dann im Grunde genommen vor der Alternative steht, lethargisch zu werden, sich zu verweigern, sich wegzubewegen von allem öffentlichen Geschehen, oder, sich zu radikalisieren. Und dieses ist eine Sache, die zunehmen wird.

Hermann Scheer in der SR2-Sendung: „Fragen an den Autor“ (17. Dezember 1995)

„Zurück zur Politik. Die archimedische Wende gegen den Zerfall der Demokratie.“ (Bookfinder)

Zur Ölkatastrophe

Nachdem die Korallen am Great Barrier Reef in Australien mit der ‚Sheng Neng‘ schon einen Vorgeschmack davon bekamen wie ungünstig sich giftiges Rohöl und Meereslebewesen vertragen, ereignete sich kurz darauf, im fließenden Übergang der Nachrichtenmeldungen, eine viel größere Katastrophe.

Von der Deepwater Horizon wurde die bisher weltweit tiefste Bohrung ihrer Art bis in 10.685 Meter voran getrieben. Auf der Rekordsuche nach mehr Öl ignorierte man aber anscheinend wissentlich Vorkehrungen zu treffen, falls das Vorhaben fehlschlagen sollte. Am 20. April ereignete sich dann eine Explosion, der ein Brand folgte und zwei Tage später der Untergang der gesamten Bohrplattform. Seitdem sprudelt das Öl… Die Angaben über die Menge kamen nur zögerlich heraus. Aus anfänglich 5.000 bbl wurden 25.000 bbl was ungefähr 4.000.000 Liter entspricht. Und das jeden Tag! Seit dem Untergang vor heute 42 Tagen sind das also bis zu ca. 168 Millionen Liter!

Eine Visualisierung der so schwer vorstellbaren Dimensionen des Ölteppichs, kann man sich auf der Seite „In Perspective – Visualizing the BP Oil Disaster“ anschauen (inkl. live Video von bp). Hier wird der momentan an der Oberfläche sichtbare Ölteppich in den Lebensraum deines Vertrauens projiziert.

Schon bald war man versucht die Größenordnung mit dem Unglück der “Exxon Valdez” zu vergleichen, bei der vor 20 Jahren weite Küstenregionen in Alaska nachhaltig zerstört wurden. Die Folgen der 40 Mio. Liter Rohöl, die damals ausliefen, sind bis heute noch nicht überwunden. Nur null bis vier Prozent des Öls werden pro Jahr abgebaut, schätzen Meeresbiologen. Mal abgesehen von den Tierarten die am direkten Kontakt verenden oder sogar aussterben werden, bleiben die giftigen Bestandteile des Öls noch für Jahrzehnte in der Nahrungskette enthalten. Und bis zu den Entlastungsbohrungen im August wird die schwarze Wolke wohl nicht kleiner werden.

“Sonnenlicht ist der Rohstoff der Zukunft, da es weit über 10.000 Mal mehr verfügbar ist als der Bedarf der ganzen Menschheit beträgt. Liefer- und Preisgarantie bei Null Cent sind gegeben.”

Sorry, musste das grad nochmal loswerden… Hier noch weitere Mengenabgaben über das auslaufende Öls pro Tag von offiziellen Stellen:

(1 gal ≈ 3,785 Liter / 1 bbl ≈ 159 Liter ≈ 0,137 metrische Tonnen Erdöl)

http://www.boston.com/bigpicture/2010/06/caught_in_the_oil.html